Kuba ist für Ossis und Wessis gleichermaßen geeignet: Wer als Wessi noch ein wenig DDR-Feeling schnuppern möchte, sollte ganz schnell nach Kuba reisen, bevor der Kommunismus untergeht. Und Ossis mit bzw. ohne Ostalgie-Gefühle können sich dank des warmen Wetters, Gute-Laune-Zigarren, Rum, Salsa und natürlich durch das Lauschen kubanischer Musik in eine Zeit zurückversetzen lassen, in der einst der Sozialismus vorherrschte, im einzigen noch verbliebenen Land aus dieser Ära! Eine Reise speziell für die jüngere Generation – ich habe sie gefunden.

Kuba, Palmen, Strand
Kuba Rundreise

Juhu – Ich lerne Salsa!

In Kuba können selbst Tanzmuffel ihre Füße nicht mehr still halten. Überall hört man diese speziellen kubanischen Rhythmen. Rings umher tänzeln die Leute durch die Gegend. Wie schön ist es da, dass bei meiner Reise mit Marco Polo Young Line Travel auch ein Salsa-Kurs inklusive ist. Doch der Reihe nach.

Meine zweiwöchige Reise startet mit dem Flug nach Havanna. Dort chille ich den Jetlag weg am Malecón, der knapp acht Kilometer langen Uferpromenade, in einer der coolen Strandbars. Mit einem breiten Lächeln, einem Cuba Libre und den Bildern von Hemingway an der Wand komme ich langsam in Kuba an.

Kuba, Salsa, Tanz

Tauchen und Schnorcheln bis zum Abwinken

In Havanna verbringen wir die erste Woche der Reise. Wir, das ist eine Gruppe von maximal 24 Gleichgesinnten, der ich mich angeschlossen habe. Salsakurs, Museumsbesuche und Rundfahrten sind verbindende Elemente und unsere gemeinsamen Interessen. Darauf freuen wir uns alle zwischen den ausgedehnten Freizeiten, die der Reise immer eine individuelle Note lassen. Zudem werden Touren zu ehemaligen Kaffeeplantagen und zur Insel Cayo Levisa angeboten. Die Insel ist übrigens ein lang gestrecktes Taucherparadies! Bunte Riffs und Korallen wollen entdeckt werden, auf die ich schon sehr gespannt bin. Wer sich dagegen mehr fürs Schnorcheln begeistern kann, ist in der Benote gut aufgehoben. In der Schweinebucht liegt der geheimnisvolle, siebzig Meter tiefe Krater. Was für ein Erlebnis! Die erste Woche vergeht leider viel zu schnell. Man hat aber auch das Gefühl, als ob ein Monat vergangen wäre, so dichtgepackt sind die vielen Eindrücke und Erlebnisse.

Trinidad – Natur und Kultur pur!

In der zweiten Woche geht es dann weiter an die Südküste Kubas nach Trinidad. Diese coole Stadt bezaubert nicht nur durch ihre kolonialen Bauten, sondern auch durch die Canchanchara-Bar und die kleinen Museen rund um die Plaza Mayo. Kunst, Party und ein Mojito – ich spreche bereits fließend spanisch, ist doch ganz einfach! Natur pur gibt es auch am nächsten Tag im Nationalpark Topes de Collantes in der Sierra de Escambray. Ich freue mich schon auf die extrem artenreiche tropische Vegetation, die Königspalmen und Wasserfälle mitten im Wald.

Tanzen auf den Straßen

Endlich macht sich dann auch mein Salsa-Kurs bezahlt. In Trinidad gehen wir zusammen in die richtigen Lokale und Bars, tanzen unter freiem Himmel zu Livemusik Salsa und haben einfach nur Spaß. Ein Insider, unser personal guide, führt uns überall hin und begleitet uns. Was soll da eigentlich schief gehen? Eben. Ich fühle mich in Gesellschaft der gleichaltrigen Reisenden und durch die Gastfreundschaft der freundlichen Kubaner von Tag zu Tag immer wohler.

Weil unsere Reisegruppe in der Altersgruppe zwischen 20 und 35 Jahre liegt, gibt es keine allzu großen Differenzen wie bei unterschiedlichen Generationen und … wer weiß … die ein oder andere Bekanntschaft könnte ja sogar eine längere Freundschaft werden. Immerhin verbindet uns Kuba. Ein prägendes Erlebnis.

Auf zur Wallfahrt

Natürlich besuchen wir auch den Wallfahrtsort des kommunistischen Kuba: Santa Clara. Dort gibt es das Che-Guevara-Mausoleum. Hier nahm die Revolution schließlich die entscheidende Wende. Ich fühle Che Guevara in der Luft. DDR-Flair live! Mir läuft ein kalter Schauer den Rücken herunter. Aber Honey war doch irgendwie ganz anders drauf? Der Schauer war nur von kurzer Dauer. Das Wetter mit Karibik-Feeling macht überhaupt einen ganz anderen Eindruck als die hängenden Wolken der Uckermark. Schnell zurück nach Kuba.

Che Guevara, Foto: Alberto Korda

Al Capone und Landkrabben in Varadero

Kurz vor Schluss unserer Reise heißt es dann Badespaß und Faulenzen in Varadero, auf der Halbinsel Hicacos. Ich freue mich schon auf die berühmten Landkrabben an den Stränden und auf die Sommervilla von Gangsterboss Al Capone. Doch Halt! Nur nicht die Souvenirs vergessen, schließlich sollen die kleinen Mitbringsel und Geschenke an die aufregende Zeit erinnern. Die letzten Peso convertible, Dollars oder Euro sind schnell für Rum und andere Souvenirs ausgegeben, bis es dann am Nachmittag in Havanna wieder ins Flugzeug und ab nach Hause geht! Bleibt dann nur noch eine Frage: Werde ich meine neue kubanische Liebe jemals wiedersehen? Ich bin mir ziemlich sicher!

Der traumhafte Sandstrand auf Kuba

So, jetzt wisst ihr, wie ich meinen wohl verdienten Extrabonus, mein Urlaubsgeld, ausgeben werde. Hat schon jemand von euch eine solche Reise gemacht oder irgendwelche Tipps für mich? Ich freue mich schon gigantisch und bin froh über noch mehr Insider-Infos!

Wer war in letzter Zeit ebenfalls in Kuba und kann interessante Geschichten erzählen oder Fotos zeigen? Platz ist auf dem beBlog ‚weltweit‘ genug vorhanden. Schickt uns eine Email an info@betravel.de oder benutzt das Kontaktformular für Fragen aller Art.


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