12 Tage Irland – fantastische Natur, nette Leute, coole Pubs und natürlich viel original Guinness und Irish Whiskey erwarten mich bei meiner Reise. Ich freue mich auf einen relativ kurzen Flug, dafür aber reichlich Sightseeing, geführte Touren und gemeinsames Beisammensein in der Reisegruppe.

Dublin – ich komme!

Klar fliegen wir zuerst Dublin, die Hauptstadt von Irland, an. In Dublin bleiben wir dann auch zwei Nächte lang. Genug Zeit für mich, um erste Irlandeindrücke zu sammeln und die Leute aus meiner Reisegruppe kennenzulernen. Vielleicht im bekannten und angesagten Kneipenviertel Temple Bar? Erste Highlights meiner Irlandreise sind die Besichtigung der Guinness-Brauerei, der berühmten St.-Patrick’s-Kathedrale und der Jameson Irish Whiskey Distillery. Als Bierliebhaber wie auch Irish Whiskey-Fan ist es fast ein Muss, hier vorbeizuschauen.

Am dritten Tag geht es dann weiter nach Cashel und Killarney. Hier besuchen wir nicht nur den berühmten Rock of Cashel, eine der bekanntesten Touristenattraktionen in Irland, sondern auch das Klostergelände von Dominic’s Abbey. Bereits im Jahre 1243 wurde es von Erzbischof David McKelly gegründet und galt jahrelang als Heimat irischer Dominikanerordensleute. Ich sag nur eins: Mittelalter hautnah! Nachmittags fahren wir weiter nach Killarney. Die Stadt liegt an den Macgillycuddy’s Reeks, Irlands höchstem Gebirgszug, und befindet sich ganz in der Nähe des Lough Leane, dem größten der drei Seen im Killarney-Nationalpark. Von hier aus starten wir am nächsten Tag auch unsere Fahrt auf dem Ring of Kerry – einer der schönsten Panoramastraßen in Europa. Dort warten uralte Steinforts, die Strände von Waterville, wo Charlie Chaplin gern Urlaub machte, und ein Museumsdorf mit Bauernkaten und Torffeuern bereits darauf, von uns entdeckt zu werden.

Nationalpark in Killarney

Wilde Natur und raue Klippen

Mittlerweile ist schon Tag 5 unserer Reise – wie schnell doch die Zeit verfliegt! Wir setzen mit der Fähre über den Shannon, Irlands längsten Fluss, und begegnen den imposanten Klippen von Moher. Geheimnisvoll und wild ist die Natur samt irischen Hochkreuzen. Über Nacht zieht es uns in die schöne Stadt Galway an der Westküste Irlands. Hier startet am folgenden Tag auch unser Ausflug zur Aran-Insel Inishmor, wo wir zudem zum Fort Dun Angus, eine echte keltische Festung, gehen. Ein Wandertag seinesgleichen! Zudem werde ich hier den bekannten Claddagh-Ring kaufen. Für mich mehr als nur ein Souvenir. Als Simple Minds-Fan kenne ich das Symbol der zwei Hände, die ein Herz mit einer Krone halten, bereits seit einer Weile. Tag 7 zieht uns in die dunklen Moore und wundervollen Heidegebiete in der Landschaft Connemara. Dort lernen wir einen Einheimischen kennen, der uns die Kunst des Torfstechens näherbringt und uns so hautnah an der irischen Tradition teilhaben lässt.

Cliffs of Ireland
Galway Klippen
Inishmore

Nordirland – Giant’s Causeway und Belfast

Tag 8 unserer Reise steht ganz im Zeichen der irischen Kunst und Kultur. Erst besuchen wir das Grab des Dichters William Butler Yeats und das neugotische Schloss Glenveagh in Drumcliff, dann geht es weiter nach Nordirland und zur Stadt Derry. Ich freue mich schon auf die 1,5 km lange und bis zu acht Meter hohe begehbare Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert. Der nächste Tag verspricht wieder, meiner Liebe zum Whiskey zu frönen. Erst besichtigen wir die Burgruine von Dunluce, bevor es weiter nach Bushmills geht – zur ältesten Whiskeybrennerei der Welt. Hier lernen wir wieder viel über die Kunst der Whiskey-Brennerei und ich werde sicherlich die ein oder andere Flasche erstehen. Als könne der Tag nicht noch besser werden, gehen wir im Anschluss auf den Giant’s Causeway. Der „Damm des Riesen“ besteht aus etwa 40.000 gleichmäßig geformten Basaltsäulen, die über 60 Millionen Jahre alt sind. Beeindruckend und atemberaubend gleichermaßen! Abends kommen wir dann in Belfast an, wo wir auch den nächsten Tag verweilen. Zwar ist die Stadt noch immer etwas in Verruf wegen des irischen Bürgerkrieges, aber seit geraumer Zeit herrscht dort Frieden. Bei einem geführten Stadtrundgang dürfen wir ihn am eigenen Leib erleben und in die Glaubensfragen der Belfastre eintauchen. Abends brechen wir jedoch schon wieder in die Republik Irland nach Fundalk auf.

Burgruine Dunluce

Tag 10 – letzter Tag, bevor es wieder heimwärts geht – und wir wagen uns ins 5000 Jahre alte und als UNESCO-Welterbe aufgenommene Ganggrab im Tal des Flusses Boyne. Am Nachmittag sind wir ein letztes Mal in Dublin unterwegs, wo sich jeder nochmal selbst umschauen darf. Am nächsten Tag ist unsere Reise offiziell leider auch schon wieder zu Ende und es heißt Koffer packen und Abschied nehmen. Doch Moment! Wer mag, kann auch verlängern. Mal sehen, was dann mein Geldbeutel sagt. Vielleicht bleibe ich ja doch noch ein, zwei Tage in Dublin und erkunde die Stadt auf eigene Faust?

Irish Pub

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