Egal, ob Oslo, Helsinki, Kopenhagen oder Stockholm – Skandinaviens Metropolen haben viel zu bieten. Eine normale Städtereise war mir zu unpersönlich. Deshalb habe ich eine ganz besondere Reise angetreten und bin auf Tuchfühlung mit der skandinavischen Lebensart und vielen Extra-Touren gegangen.

Die quirlige Hauptstadt Dänemarks hatte es mir schon immer angetan. Die bunte Hafenpromenade, die lustigen Straßenmusikanten, die kleinen Fischerboote, schicke Cafés und natürlich der Tivoli haben mich einfach verzaubert. Zudem haben wir Kopenhagens Pin-Up, die berühmte Meerjungfrau vom Wassertaxi aus gesehen. Sehr beeindruckend! Abends ging es dann an Bord der Nachtfähre nach Oslo mit leckerem Abendbuffet.

Kopenhagen
Kopenhagens Wahrzeichen: Die Meerjungfrau

2. Station: Oslo

Oslo ist nicht nur die Hauptstadt des Königreichs Norwegen, sondern auch Wikingerland. Das wird besonders deutlich im Wikingerschiffmuseum, wo Wikingerschiffe aus dem 9. Jahrhundert zu bewundern sind. Mit dem Oslo-Pass konnte ich in sämtliche Museen von Oslo und den öffentlichen Nahverkehr ohne anzustehen. Die quietschige Straßenbahn kann ich jedem empfehlen. Sie fährt durch die Altstadt und eröffnet den Blick auf so mancherlei verspielte Erker, hübsche Fassaden und schmiedeeiserne Balkone. Noch besser ist da nur der Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive – in Frognerseteren, der Endstation hoch über der Holmenkollen-Schanze.

Oslo
Opernhaus Oslo

3. Station: Stockholm

Mit der Bahn durch Schweden eröffnen sich ganz neue Perspektiven auf Flora und Fauna. Neben majestätischen Wäldern und Seen habe ich auch hier und da einige Elche erspähen können. In Stockholm angekommen, ging es dann erst einmal zu einem gemeinsamen Abendessen ins Altstadthotel. Wir haben uns ausgetauscht und köstlich amüsiert. Wussten Sie schon, dass fast ein Drittel Stockholms aus Wasserfläche besteht? Daher wohl auch der Name. Stockholm heißt soviel wie „Baumstamm Insel“. Doch hat dieses Inselchen viel zu bieten. Im Shoppingviertel „Sofo“ gibt es allerlei Schönes und viele schicke Cafés zum Ausruhen. Das königliche Schloss und die Großkirche haben mich ebenso beeindruckt. Ich hätte schwören können, Königin Silvia hinter einem Fenster entdeckt zu haben. Absolutes Highlight für mich war aber die Absolut Ice Bar – Stühle,Tische, Gläser, alles ist aus Eis. Skaal!

4. Station: Helsinki

Wir sind mit der Nachtfähre der Silja Line Richtung Helsinki aufgebrochen und schließlich auch angekommen. Hatte ich schon erwähnt, dass die Getränke zum skandinavischen Buffet inkludiert sind? Jedenfalls ist für mich Helsinki DIE Kirchenstadt. Warum? Weil hier die coolsten Kirchen stehen. Der Dom und die Uspenski-Kathedrale sowie die Felsenkirche waren wunderbar beeindruckende Eckpunkte für mich auf meiner Helsinki-Tour. Wer es jetzt nicht so mit Gotteshäusern hat, dem sei gesagt, dass die Finnen auch noch mehr drauf haben – nicht umsonst liegen sie immer vorn in der PISA-Studie. In der Fußgängerzone konnte ich viele kleine Kunstwerke in den unzähligen Design- und Einrichtungsläden erspähen. Ein großes Kunstwerk hingegen ist das Sibelius-Monument, welches auch Wahrzeichen der Stadt ist. Wer noch etwas Zeit hatte, der wurde per Fähre zur die Seefestung Suomenlinna gebracht oder ging in einer der zahlreichen Kunstmuseen wie Ateneum, Kiasma oder Designmuseo. Insgesamt hat mich diese Stadt und die finnische Lebensart beeindruckt und ich werte das jetzt mal als Geheimtipp für alle Skandinavien-Fans.

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