23 Tage Neuseeland mit spannendem Programm und Ausflügen – darauf habe ich mich schon seit einer halben Ewigkeit gefreut. Es wird eine Individualreise und dennoch in einer Gruppe meiner Generation 25Plus, was bedeutet Gleichgesinnte, Spaß und Abenteuer. Jedenfalls hoffe ich das.
Los geht’s wie immer mit dem Flug. Da ich kein wirklicher Überflieger bin, werde ich mich auf ein paar Stunden Langeweile, eingeschlafene Beine und öde Bordfilme einstellen. Was macht man nicht alles, um zu seinem Traumurlaubsziel zu gelangen! Der Flug geht über Dubai nach Auckland. Dabei haben wir in Dubai eine kleine Pause. Super Sache, denn so kann ich Dubailuft schnuppern und vielleicht shoppen, wenn ich genug Zeit und Kredit habe. In Auckland angekommen, machen wir dann zuerst eine Stadtrundfahrt, um einen ersten Eindruck zu bekommen und verschnaufen den dritten Tag – und den Jetlag gleich dazu – einfach weg.

Dubai Skyline

Am vierten Tag geht es dann nach Paihia und wir lernen endlich die Maori kennen bzw. nehmen an einem Hangi & Concert teil, bei welchem traditionelle Tänze der Ureinwohner aufgeführt werden. Auch ein Besuch im Kauri und Pioneer Museum, wo der größte Kauri Baum der Welt zu bestaunen ist, steht auf dem Programm. Sehr freue ich mich zudem auf den nächsten Tag, wenn es heißt, mit dem Segelschiff durch die Inselvielfalt der Bay of Islands zu schippern. Hoffentlich bekomme ich keine Seekrankheit!

Maori Freske

Der kleine Hobbit

Am sechsten Tag sind wir auf der Coromandel-Halbinsel unterwegs. Am Hot Water Beach graben wir uns bei Ebbe ein eigenes gemütliches Thermalbad in den Sand. Das wird bestimmt lustig. Am nächsten Tag ist es dann soweit, ich kann endlich die Gegend bestaunen, wo „Der kleine Hobbit“ gedreht wurde. Als wahrer Tolkien-Fan ist das für mich eines der Highlights dieser Reise. Rotorua ist aber nicht nur für diesen tollen Film bekannt, sondern auch wegen seiner einzigartigen Thermalquellen, den brodelnden Schlammtümpeln und pfeifenden Geysiren.

Hobbiton

Am achten Tag bestaunen wir das Waimangu-Tal. Hier werde ich dann endlich den Wappenvogel, den Kiwi sehen – hoffentlich! Zudem warten tolle Wasserfälle im Tongariro-Nationalpark und aufregende Vulkane darauf, entdeckt zu werden. Am nächsten Tag wollen wir nach Napier, wo es am Cape Kidnapper eine beachtliche Tölpelkolonie zu bewundern gibt. Napier ist übrigens DIE Art-Déco-Stadt – da gibt es sicherlich einiges an Architektur und Stil zu bestaunen.

Vulkan im Tongariro Park

Wellywood – Wellington

Wellington. Die nächsten beiden Tag verbringen wir in dieser dynamischen Hauptstadt. Neben dem Cityflair und den historischen Gebäuden ist die Stadt das Zentrum der neuseeländischen Filmindustrie, was nicht zuletzt dem Welterfolg „Herr der Ringe“ zu verdanken ist. Im Stadtteil Miramar auf der gleichnamigen Halbinsel im Süden Wellingtons gibt es etliche Filmstudios, Sound-Studios sowie Einrichtungen zur Filmproduktion. Für mich ein weiteres Highlight!

Wellington's Stadtbahn

Queenstown – Die Stadt der Königin

Am zwölften Tag geht es mit der Fähre zur Südinsel nach Nelson. Doch zwischendurch genehmigen wir uns noch ein edles Tröpfchen in einer Winzerei in Marlborough, einer bedeutenden Weinanbauregion. In Nelson gibt es auch einige Brauereien. Da kann man sicherlich auch mal einen Besuch abstatten. Prost! Der nächste Tag verlockt dann durch den Nelson Lake Nationalpark an der Westküste in Richtung Hokitika. Wir fahren durch den Paparoa-Nationalpark mit seinen bizarren Pancake Rocks und besuchen eine Robbenkolonie am Cape Foulwind. In Hokitika dürfen wir in einer Jadeschleiferei zuschauen, wie der Götterstein der Maori bearbeitet wird. Schließlich erreichen wir den Franz Josef Gletscher. Am Tag darauf geht es entlang der zerklüfteten Westküste weiter in Richtung Queenstown durch raue Berglandschaften. Queenstown ist nicht nur als ehemalige Goldgräberstadt bekannt, sondern auch für die tolle Aussicht vom Bob’s Peak. Zudem bekommen wir hier ein paar Insidereinblicke in die Schafzucht in der Mount Nicholas Station.

Queenstown

Fjordland und Glühwürmchen

Was haben Glühwürmchen mit Fjordland gemeinsam? Ganz einfach –  beides ist im Milford Sound zu finden. Der 15 Kilometer lange Talgletscher mit den Bowen-Wasserfällen und den Mitre Peak im Südwesten der Insel gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Besonders freue ich mich schon auf die Bootsfahrt auf einem unterirdischen Fluss in die Glühwürmchen-Höhlen. Am nächsten Tag geht es weiter mit dem historischen Taieri Gorge Zug. Wir fahren durch die spannende Taieri Schlucht nach Dunedin. Hier können wir die – laut Guinness-Buch der Rekorde – steilste Straße der Welt, die Baldwin Street, und beeindruckende Seebären- und Pinguinkolonien sehen. Ganz gespannt bin ich auch auf das Larnach Castle, das einzige Schloss Neuseelands.

Milford Sound

Moeraki Boulders – Steinkugeln am Strand

Last, but not least fahren wir zu den Moeraki Boulders –  eine Menge ungewöhnlich großer kugelförmiger Konkretionen an der Koekohe Beach. Ich habe ja schon ein paar Bilder davon gesehen, kann es aber kaum noch erwarten, mir mein eigenes, ganz persönliches Bild von ihnen zu machen. Nach einer Übernachtung am Lake Tekapo erreichen wir schließlich Christchurch. Eine Fahrt in der historischen Straßenbahn stellt quasi den Abschied dieser wundervollen Reise dar. Denn am nächsten Tag treten wir wieder die Heimreise an.

Maoraki Boulders

Neuseeland war schon immer mein Traum. Umso mehr freue ich mich auf diese Reise. Sie beinhaltet viel Sehenswertes und für mich die absolut wichtigsten Highlights. Sicherlich werde ich danach noch Monate brauchen, um alles zu verdauen. Wenn ihr schon mal da wart und ein paar Tipps für mich habt, dann gerne! Ich habe noch etwas Zeit, bevor es dann wirklich losgeht und würde mich sehr über weitere Geheimtipps freuen.

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