Armenien haftet ein Armutsimage an. Zu Unrecht! Denn hier gibt es viel zu entdecken. Vor allem die unzähligen Naturwunder und den Reichtum an Tradition und Kultur. Herzliche Armenier und viele Weltkulturerbe-Klöster warten auf mich. Zehn Tage eintauchen in eine andere Welt!

Eriwan

Willkommen in Eriwan

Die Anreise findet in zwei Etappen statt. Zuerst wird Wien oder Warschau angeflogen. Von dort aus geht es dann weiter nach Eriwan(Jerewan) in nur 3,5 Stunden Flugzeit. Ein Traum also für alle, die nicht gern fliegen – so wie ich! Eriwan ist nicht nur Armeniens beschauliche Hauptstadt, sondern auch Zentrum vieler religiöser Stätten und Tempel. Wir entdecken die Stadt am nächsten Tag erst einmal mit einer geführten Stadtrundfahrt. Später geht es dann zu Fuß weiter und abends treffen wir uns alle wieder um traditionell armenisch zu essen. Am nächsten Tag geht es weiter in die alte Hauptstadt Etschmiadsin. Sie ist nicht nur UNESCO-Welterbe, sondern bis heute Hauptstadt des Glaubens. Hier können wir Religion hautnah erleben und uns von beeindruckenden Bauten, wie die St.Hripsime und die Ruinen der Kathedrale Zvartnots, verzaubern lassen.

Armenien Etchmiadzin
Armenien Kloster

Das Geheimnis der Klöster

Tag 4 meiner Reise wird noch religiöser. Wir verabschieden uns von Eriwan, tauchen ein in die Welt des Klosters Chor Wirab und schauen uns den 5165 m hohen Ararat an. Doch lange verharren wir nicht. Es geht weiter in den armenischen Süden zum Kloster Noravank. Abends machen wir dann Stop in einem schönen Wellnesshotel. Hier können wir erst einmal die Seele baumeln und alles sacken lassen. Am nächsten Tag wartet bereits ein weiteres Kloster auf uns: Kloster Tatev auf einem Felsplateau. Mittlerweile bin ich wohl schon ein wahrer Klosterkenner und genieße die kleinen Unterschiede. Ob ich wohl jemals das Geheimnis der Klosterwelt entdecke? Mit der längsten freischwebenden Seilbahn kommen wir hoch hinaus. Das wird ein Spaß!

Kloster Noravank
Kloster Tatev

Am nächsten Tag geht es weiter über den Selimpass zum Sewansee. Dort liegt – wie könnte es auch anders sein – das Sewankloster. Der siebte Tag verspricht viel Wissenswertes. Rund um Alaverdi dürfen wir erst das Kloster Haghpat und dann das Kupferbergwerk bestaunen. Unser Reiseführer gibt uns dabei allerhand Informationen.

Armenische Landschaft

Gyumri und Berlin?

Schließlich geht es weiter nach Gyumri. Die zweitgrößte Stadt Armeniens ist vor allem wegen des schrecklichen Erdbebens von Spitak 1988 bekannt und gezeichnet. Das Besondere ist auch, dass nach dem Erdbeben der Wiederaufbau durch viele Länder, wie auch Deutschland, erfolgte. So entstand auch eine Poliklinik und das vom Deutschen Roten Kreuz Berlin betriebene „Gästehaus Berlin“. Am achten Tag besuchen wir in Gyumri das Kloster Marmaschen, bevor wir wieder nach Erwin aufbrechen. Hier dürfen wir dann auch unsere letzten beiden Tage verbringen – Zeit für Andenken und ein paar letzte Abstecher. Mich persönlich locken da das Nationalmuseum, das Genoziddenkmal und der Sonnentempel von Garni. Übrigens: Auch der Rückflug nachts am zehnten Tag erfolgt in zwei Etappen.

Armenien – die Mystik der altorientalischen armenischen Kirche, die tiefgründigen Riten der Gläubigen und die zahlreichen Weltkulturerbe-Klöster – all das und mehr wird mich begeistern! Ich freue mich schon darauf.

Habe ich auch ihr Interesse geweckt?

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